Firmenporträt: Plauener Spitze

26 Jan

„Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Handplattstichstickerei eingeführt, die in der Folge 1880 zur Entdeckung der Tüllstickerei führte, Ausgangspunkt für die spätere Bezeichnung Plauener Spitze. Die Ätzspitze oder auch Luftspitze beginnt unter dem Namen „Plauener Spitze“ ihren Siegeszug um die Welt. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris wird Plauener Spitze mit dem Grand Prix ausgezeichnet.“ (plauen.de)

Die Leipziger Spitzenfabrik Barth & Co. GmbH nahm im Jahr 1898 den Betrieb an der Naumburger Straße in Plagwitz auf. Der Betrieb wurde 1948 enteignet und als VEB Leipziger Spitzenfabrik weiterbetrieben. 1970 wurde der Großbetrieb VEB Plauener Spitze gebildet, der aus den Werken Leipzig, Grimma, Dresden, Auerbach und Plauen bestand. Zwei Drittel der Beschäftigten waren Frauen. Der Betrieb erhielt in den 1980er Jahren verschiedene Auszeichnungen des SED-Regimes, u. a. den Karl-Marx-Orden, den Titel „Hervorragendes Jugendkollektiv der DDR“ und „Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit“. (Herrmann/Bachmann 1986: Plagwitz)

„1989 wurde Plauener Spitze auf 1400 Stickmaschinen produziert und in über 40 Länder exportiert. Im Ergebnis der 1990 beginnenden Umwandlung und Privatisierung waren im Jahr 2006 über 40 Unternehmen, überwiegend Familienbetriebe, in der Branche tätig.“ (wikipedia.de)

(aw)

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